Revue de presse / Presserevue

 

 

 

" ... den Houwald erop"

 

Article paru dans le quotidien "Tageblatt" du 30 janvier 2021, concernant les prochaines étapes du projet tram.

 

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Dans son édition du 20 janvier 2021 le journal syndical "Le Signal" publie un article sur l'ouverture du tronçon de tram entre la place de l'Etoile et la gare centrale.

 

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Bitte umsteigen: Neue Passerelle für Rocade in Bonneweg

David THINNES

Viele Buslinien enden an der Rocade – eine neue Passerelle soll den Weg zur Gare erleichtern.

Im Minutentakt fahren die Busse den Quai 3 an der Haltestelle Rocade in Bonneweg an. An dieser Hauptverkehrsader ist an diesem Wochentag viel los. Seit die Tram bis zum Hauptbahnhof fährt und den davorliegenden Platz in Anspruch nimmt, hat sich auch ein großer Teil des Busverkehrs an die Rückseite des Bahnhofs verlagert. An der Rocade müssen die Buspassagiere nun umsteigen.

Die Idee dahinter leuchtet ein: Dadurch, dass die regionalen Buslinien vorrangig sogenannte Pôles d'échange am Rande der Hauptstadt anfahren, die wiederum an die Tramstrecke angebunden sind, soll das Stadtzentrum entlastet werden. Solche Umsteigepunkte befinden sich an der Luxexpo, an der Stäreplaz und mit der Erweiterung der Tramstrecke eben auch an der Gare centrale beziehungsweise an der Rocade auf Bonneweger Seite.

Über die Situation an der Rocade wird in den sozialen Medien, aber auch in Leserbriefen an das „Luxemburger Wort“ kontrovers diskutiert. Passagiere, die zuvor mit dem Bus direkt ins Stadtzentrum fahren konnten, ärgern sich etwa darüber, dass sie nun umsteigen und sich zu Fuß auf die andere Seite des Bahnhofs begeben müssen. Überraschenderweise stellt sich das im Gespräch mit Fahrgästen vor Ort aber etwas differenzierter dar. „Warum sollte mich das stören?“, fragt ein Einwohner aus Hesperingen verwundert. „Der Fußweg ist kein Problem für mich.“ So wie er reagieren an diesem Morgen die meisten der angesprochenen Passagiere.

Neue Passerelle von September an

Der Weg von der Rocade zum Hauptbahnhof führt über die schon seit Jahren bestehende, aber eigentlich nur provisorische Passerelle. Fünf Minuten Gehzeit sind es vom Quai 3 bis zur Haltestelle der Tram vor dem Bahnhofsgebäude. Natürlich war es für Fahrgäste praktischer, vor dem Hauptbahnhof direkt in einen Anschlussbus umzusteigen. Dennoch erscheint der Fußweg vertretbar. Weitaus schwieriger stellt sich die Situation jedoch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität dar – obwohl die Passerelle mit einem Lift versehen ist.

Foto: Gerry Huberty

Eine neue Überführung soll die Fußgängerverbindung zwischen Vorder- und Rückseite des Bahnhofs künftig verbessern, das im Zusammenspiel mit dem Ausbau des Bahnhofs um zwei neue Bahnsteige. Um Pfingsten wird die neue Passerelle installiert. Von September an werden die Passagiere über die neue Fußgängerbrücke dann auch Zugang zu jedem Bahnsteig haben.

Es existiert aber noch eine weitere, kleinere Brücke – dies, wenn man in Richtung des Tunnels der Pénétrante Sud geht. Diese Brücke führt von der Rocade auf einen der neuen Bahnsteige. Bis Ende Dezember 2021 sollen außerdem die neuen Unterführungen am Hauptbahnhof fertig sein – auch sie entstehen im Zuge des Ausbaus. Zur Rocade gelangen Passagiere demnach in Zukunft entweder über die neue Passerelle, oder, indem sie durch die Unterführung bis zum neuen Gleis 11 gehen und von dort aus über die zuvor erwähnte, kleinere Brücke.

Diskussionen um Pendeldienst

Für viel Diskussionsstoff sorgte die Rocade de Bonnevoie in den vergangenen Wochen aber noch aus einem anderen Grund: Wegen der Umgestaltung des RGTR-Netzes enden mehrere Buslinien, die zuvor weiterfuhren, nun an der Rocade. Das ist etwa bei den Bussen aus dem Raum Hesperingen, Alzingen oder Roeser der Fall. Um vor allem jenen Passagieren, die zum Rehazenter oder in die Klinik in Kirchberg wollen, den Weg über die Passerelle zu ersparen, hat das Mobilitätsministerium Mitte Dezember einen Buspendeldienst von der Rocade bis nach Kirchberg eingeführt. Dieser Pendeldienst verkehrt morgens zu Spitzenzeiten im Viertelstundentakt und ansonsten im Halbstunden- oder Stundentakt.

Die Einführung dieser Linie hat bei Stadt und Staat jedoch zu unterschiedlichen Ansichten geführt. Bei der Stadt Luxemburg sieht man es als „falsches Signal“, dass nun zusätzlich zur Tram doch wieder ein Bus eingeführt wird, wie DP-Schöffe Patrick Goldschmidt im „Luxemburger Wort“ betonte. Mobilitätsminister François Bausch (Déi Gréng) hatte hingegen erklärt, dass man den Passagieren entgegenkommen musste und deshalb diesen „Kompromiss“ geschaffen habe.

Das alles ist aber ohnehin nur ein Provisorium. Vom ersten Semester 2022 an wird die Tram von der Gare centrale aus weiter zum Halt Lycée Bonnevoie fahren. Dort entsteht ein weiterer Pôle d'échange, vor allem für die Einwohner aus dem Raum Frisingen, Hesperingen oder Bad Mondorf. Die RGTR-Linien werden dann vorrangig diesen Umsteigepunkt anfahren, an dem die Passagiere zur Tram wechseln können.

Luxemburger Wort, 21. Januar 2021

 

Kommentar : Die Bushaltestelle an der Rocade ist per se unattraktiv, weil sie im "Niemandsland" an einer vielbefahrenen Autostraße liegt. Die aktuelle Fußgängerbrücke ist auch wenig einladend. Und ich habe mir sagen lassen, dass der Aufzug gelegentlich außer Betrieb ist, was eine zusätzliche Hürde für etliche Menschen bedeutet. 

 

Glücklich, wer nicht im "Niemandsland" zur Rückseite des Hauptbahnhofs ein- und aussteigen muss !

 

Claude Oswald

 

 

Bleift doheem !