Revue de presse / Presserevue

 

 

 

 

Tram: Auf dem Weg zum Hauptbahnhof

 

Bis Ende 2020 wird die Tram von der Luxexpo bis zum Hauptbahnhof fahren. Bis dahin bleibt aber noch einiges zu tun.

 

Mit Beginn des Kollektivurlaubs Ende Juli ruht der Betrieb landesweit auf den meisten Baustellen. Lediglich 129 Betriebe erhielten eine Sondergenehmigung von der Inspection du Travail et des Mines (ITM), ihre Arbeiten während dieser Zeit fortsetzen zu können – darunter die Gesellschaft Luxtram. Um nämlich schnellstmöglich voranzuschreiten und den Verkehr so wenig wie nur möglich zu belasten, werden die Sommermonate bei Luxtram dazu genutzt, die Arbeiten zur Erweiterung der Tramtrasse an den Knotenpunkten durchzuführen.

 

Nadine Schartz

 

 

 

 

„Im Moment wird hauptsächlich an den Kreuzungen gearbeitet“, erklärt Helge Dorstewitz, Direktor der neuen Linien bei Luxtram im Gespräch mit dem „Luxemburger Wort“. Während etwa an der Kreuzung Avenue Emile Reuter/Boulevard Royal die unterirdischen Infrastrukturen umgeleitet werden, ist der Fortschritt der Strecke an anderen Stellen bereits deutlicher zu erkennen. So werden gerade sowohl auf der Place de l'Etoile als auch auf der Kreuzung Avenue Emile Reuter/Boulevard Joseph II die Plattformen für die Tram inklusive Schienen realisiert.

 

Verspätung am Boulevard Royal

 

Im Bereich der Kreuzung Avenue de la Liberté/Avenue de la Gare sowie auf der Place de Paris werden ebenfalls die Versorgungsnetze umgelegt beziehungsweise erneuert. Gleiches gilt für die Place de Bruxelles, wo zusätzlich die Arbeiten für die Plattform aufgenommen werden. „Wir werden auf jeden Fall in der nächsten Zeit die Infrastrukturarbeiten von der Stäreplaz in Richtung Hauptbahnhof abschließen,“ erklärt Helge Dorstewitz.

 

Aber: Am Boulevard Royal könne man derzeit noch nicht genau sagen, wie die Arbeiten voranschreiten werden. Grund dafür ist die aktuelle Baustelle in diesem Bereich; insbesondere der Abbruch der noch bestehenden Reste des ehemaligen Parkhauses Aldringen. Welche Konsequenzen dieses Vorhaben auf die Trambaustelle haben, kann der Direktor zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen: „Wir wissen noch nicht genau, wie lange sich die Arbeiten vor Ort noch ziehen. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass die Strecke zwischen der Place de l'Etoile und dem Hauptbahnhof bis Ende 2020 eröffnet wird.“

 

Vom Bahnhof nach Bonneweg

 

Ist dieser Abschnitt erst einmal in Betrieb, werden die nächsten Etappen in Angriff genommen – vom Hauptbahnhof über den Pont Buchler zum Pôle d'échange beim Lycée technique de Bonnevoie sowie von der Luxexpo in Richtung Flughafen Findel. Dabei brachte die Ankündigung der Regierung, den gratis öffentlichen Transport einzuführen, auch für Luxtram Planänderungen mit sich. Während die Fahrscheinautomaten nämlich im Abschnitt zwischen der Luxexpo und der Stäreplaz derzeit noch in Betrieb sind, werden diese in den nächsten Abschnitten gar nicht erst gebaut.

 

Was den Zeitplan für die Durchführung der einzelnen Etappen betrifft, ging man anfangs davon aus, dass die komplette Strecke von Findel bis Cloche d'Or ab 2020/2021 in Betrieb sei. Mittlerweile sieht dies jedoch anders aus: Läuft alles nach Plan wird die Tram nämlich erst Ende 2021 bis zum Lyzeum in Bonneweg fahren, im Jahre 2022 bis zum Flughafen und 2023 bis zur Cloche d'Or, wo die vorläufige Endstation sein wird.

 

Gründe dafür gebe es laut Dorstewitz mehrere – darunter die aufwendigen und derzeit laufenden Arbeiten am Pont Buchler sowie die noch andauernde bauliche Entwicklung im Ban de Gasperich. Darüber hinaus müssten auch noch die Betriebe und Geschäfte an der Rue des Scillas – die zu einem Boulevard umgestaltet wird – bis Mitte 2020 schließen, sodass die Tramtrasse auch dort realisiert werden kann.

 

"Kommunikation ist das A und O"

 

„Die Kommunikation zwischen den betroffenen Gemeinden Luxemburg-Stadt und Hesperingen, den Geschäftsbetreibern sowie anderen Betroffenen ist dabei das A und O“, meint der Verantwortliche. Treffen mit dem Geschäftsverband A propos Geschäftswelt: Die Kritik, dass die Baustellen schuld daran sind, dass einige Läden schließen müssen, kann Dorstewitz nicht bestätigen: „Wir werden zwar darauf angesprochen, dass die Baustellen die Geschäfte behindern, aber direkt hat mir noch keiner gesagt, das sein Laden deshalb direkt vor der Pleite steht. Dass es natürlich für die Geschäfte besser ist, keine Baustelle vor der Tür zu haben, ist klar.“

 

Um sämtliche Probleme anzusprechen und gegebenenfalls zu beseitigen, treffe man sich unter anderem ein Mal im Monat mit den Verantwortlichen der hauptstädtischen Geschäftsverbandes. Dabei würden etwa die Tätigkeiten für den darauffolgenden Monat abgeklärt. Hierzu zählt etwa auch der Ablauf während der Braderie am 2. September. Da die Baustelle in der Avenue de la Liberté bis Oktober andauert und die Arbeiten demnach im September in der Endphase sind, soll dafür gesorgt werden, dass die meiste Fläche für die Verkaufsstände genutzt werden kann.

 

„Wir können die Baustelle nicht verschwinden lassen, aber wir tun unser bestmögliches, um genügend Platz zu schaffen“, so Dorstewitz. Dies gelte auch im alltäglichen Baustellenbetrieb, wo man versuche jedem Geschäft so weit dies möglich ist, einen direkten Zugang zu ermöglichen – so etwa auch als auch kürzlich eine Bank einen neuen Tresor erhielt. Die Arbeiten vor der eigenen Tür bringen jedoch auch die Geschäftsbetreiber dazu, umzudenken und mitunter neue Wege zu gehen. So dürfen etwa in einigen Läden Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Hintereingang nutzen, um so auch problemlos in den Genuss der unterschiedlichen Angebote zu kommen.

 

 

 

Helge Dorstewitz ist bei Luxtram verantwortlich für die neuen Linien.

 

(www.wort.lu, 04.08.2019) 

 

 

 

 

 

In Kirchberg gab es am Freitagmorgen einen Zusammenstoß zwischen einem Bus und der Tram. Mehrere Fahrgäste wurden verletzt.
 
(mth/jt/str) - In Kirchberg kollidierte am Freitagmorgen kurz nach 9.30 Uhr ein Bus mit der Tram. Der Unfall fand an der Rue Alphonse Weicker statt, die derzeit für den Verkehr vollständig gesperrt ist. Vor Ort waren mehrere Rettungswagen im Einsatz. Ein verletzter Fahrgast wurde von Helfern abtransportiert.
 
"Der Alarm ging um 9.37 Uhr bei uns ein", sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr zu einem LW-Journalisten. Insgesamt 25 Rettungskräfte eilten zum Unfallort. "Es gibt fünf Verletzte, darunter der Busfahrer sowie vier Passagiere der Tram." Zwei Personen seien etwas schwerer verletzt worden, Lebensgefahr bestand laut Angaben der Polizei nicht. Im Bus saßen zum Zeitpunkt der Kollision offenbar nur wenige Passagiere.
 
In der Straßenbahn hielten sich 30 bis 50 Passagiere auf, als der Bus bei einem Abbiegemanöver in das Schienenfahrzeug krachte. Ein Fahrgast, der weiter vorne in der Tram saß, wurde durch den heftigen Aufprall nach vorne geschleudert und "mehr oder weniger" schwer verletzt, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Busfahrer sei demnach leicht verletzt worden. Informationen über den genauen Unfallhergang fehlen derzeit noch. Die Kreuzung zwischen der Rue Alphonse Weicker und der Avenue John F. Kennedy ist mit Ampeln geregelt.
 
Der Fahrbetrieb der Tram ist derzeit zwischen Nationalbibliothek und Luxexpo unterbrochen. Die Sperrung in diesem Abschnitt wird voraussichtlich zwei bis drei Stunden dauern.
 
www.wort.lu, 19.07.2019





Tram-Chantier op der Gare

Och um 3. Dag nach vill Automobiliste komplett verluer

Vum Jeannot Ries (Télé) | Update: 15.05.2019 20:15

Et war gewosst, dass de Chantier vum Tram an den nächste Joren fir Problemer géif suergen, mä wann et da bis souwäit ass, gëtt een awer kal erwëscht.

Zanter e Méindeg ass een Deel vun der Aler Avenue fir d'Automobiliste gespaart, d'Deviatioune sinn zwar gezeechent, mä fir sech am Garer Quartier, wou ëmmer vill Betrib ass, elo erëmzefannen, ass guer net sou einfach.

Den Automobilisten, déi d'Hollerecher Strooss erop, respektiv d'Diddenuewener Strooss erofkommen, kann ee just roden, fir op d'Rocade de Bonnevoie ze fueren.

Deene Leit, déi iwwer d'Penetrante Süd kommen, kann ee just roden, och weider op der Rocade de Bonnevoie ze bleiwen.

Am Fall, wou der eng Persoun op den Zuch bréngt oder siche kommt, de 'Kiss and Rail' gouf an d'Parkhaus vun den CFL verluecht, deen elo eng hallef Stonn Gratis ass.

Wien mam Vëlo op der Gare ënnerwee ass, dee soll virop emol gutt op sech oppassen. Tëscht verluerenen Automobilisten a ganz ville Bussen. An der Aler Avenue gëtt et elo eng extra Vëlosspur, déi awer op der Héicht vun der rue du Fort Bourbon ophält.

2020 soll se weider iwwer d'Al Bréck, an d'Uewerstad goen. Bis dohin, heescht et am Verkéier, op der Gare, ferm op d'Zänn bäissen. Wéi sot d'Stater Buergermeeschtesch: 2020 gëtt dat schwéierst Joer.

(www.rtl.lu) 

 

Die Tram bahnt sich ihren Weg

Arbeiten am Abschnitt zwischen der Place de Paris und dem Hauptbahnhof starten in Kürze

Von Nadine Schartz

 

Luxemburg. Von Dezember 2020 an soll die Tram von der Luxexpo bis zum Hauptbahnhof fahren. Ein Stichdatum, das laut Luxtram-Direktator André von der Marck auch eingehalten wird. Hierfür müssen allerdings die einzelnen Etappen der nächsten Bauphase, die von der Place de Paris bis zum Bahnhofsplatz geht, im festgelegten Zeitrahmen realisiert werden.

 

Gestern Nachmittag wurden bei einer Pressekonferenz die nächsten Schritte im Detail vorgestellt: Am 13. Mai wird zwischen der Place de Paris und der Rue de Strasbourg, auf der Seite mit den geraden Hausnummern, die Verstärkung beziehungsweise die Erneuerung der unterirdischen Infrastrukturen aufgenommen. Hierzu zählen die Wasserleitungen, das Gas- und Stromnetz, die Fernwärmeversorgung sowie die Glasfaserleitungen. Diese Arbeiten sollen innerhalb von fünf Monaten durchgeführt werden. Der Verkehr läuft währenddessen über zwei Fahrbahnen.

 

Erste Schienen im April 2020

 

In der nächsten Etappe, die im Oktober beginnt und vier Monate dauern soll, werden die gleichen Arbeiten auf der Seite mit den ungeraden Hausnummern und damit auch der künftigen Tramstrecke durchgeführt. Sind diese erst einmal abgeschlossen, soll Anfang 2020 ein provisorischer Belag auf der Fahrbahn aufgetragen werden. Etwa drei Monate später – im April 2020 – werden die ersten Schienen verlegt. Eine Tätigkeit, die voraussichtlich bis September dauern dürfte.

 

Die Verkehrsteilnehmer müssen sich allerdings während dieser Zeit in Geduld üben, steht doch in diesen fünf Monaten lediglich eine Fahrbahn zur Verfügung.

 

Im Herbst geht es schließlich in die heiße Phase, wofür weitere fünf Monate veranschlagt werden. Neben der letzten Asphaltschicht werden dann der Naturstein verlegt und die Stadtmöbel an ihrem Platz angebracht.

 

Gleichzeitig beginnen aber auch die ersten Arbeiten zwischen der Rue de Strasbourg und dem Bahnhofsplatz. Bereits im kommenden Monat werden auch die ersten unterirdischen Arbeiten zwischen der Rue de Strasbourg und dem Bahnhofsplatz aufgenommen, wo die Erneuerung und die Verstärkung der unterirdischen Infrastrukturen in mehreren Etappen bis April 2020 durchgeführt werden sollen. Danach werden die Tramschienen dort innerhalb von drei Monaten verlegt, sodass diese im Juli 2020 fertiggestellt sind.

 

Neue Bushaltestellen

 

Die einzelnen Bauphasen im Bereich des Hauptbahnhofs haben jedoch auch einen Einfluss auf den öffentlichen Transport. Wie Alex Kies, Direktor für den öffentlichen Transport im Mobilitäts- ministerium, erklärt, müsste nämlich ein wesentlicher Teil des Busbahnhofs, darunter die Haltestellen 13 bis 22, weichen.

 

 Aus diesem Grund werden die Linien 110, 111, 175, 205, 800, 810, 965, 975 und 980 künftig die neue Haltestelle 23 anfahren. Gleich daneben entsteht der Arrêt 24, der von den Buslinien 121, 200, 210, 740, 950 und 955 bedient wird. Auf der gegenüberliegenden Seite wird im Bereich des ehemaligen Postparkplatzes der Arrêt 104 geschaffen, der für die Buslinien 970 und 971 gilt.

 

Eine deutlich größere Bedeutung werde aber künftig die Haltestelle Gare-Rocade bekommen, gab Alex Kies zu verstehen. Während in der ersten Phase lediglich die Linien 197 und 300 dort stehen bleiben, sollen schon ab kommenden September zusätzliche Bus- linien diese anfahren.

 

Darüber hinaus werden die RGTR-Linien 158, 170, 177 und 315 (*) künftig am neuen Quai 1 an der Rue de Hollerich stehen bleiben, wofür die Fahrgäste einen circa achtminütigen Gehweg bis zum Hauptbahnhof zurücklegen müssen. Passagiere der städtischen Buslinien 2, 4 und 18 werden künftig am neuen Quai 12 ein- beziehungsweise aussteigen können. Gleich daneben befindet sich dann der Arrêt 9, der für die städtischen Linien 21, 31 und CN1 gilt.

 

Luxemburger Wort vom Samstag, 27. April 2019, Seite 35

 

 

Kommentar : Déi Saach mat den 8 Minutte Fousswee fir d'Leit déi mat de Buslinnen 158, 170, 177 an 315 fueren, ass natierlech suboptimal. Mä et ass leider net dat Eenzegt, wat bei der Ëmsetzung vum Tramsprojet suboptimal ass.

 

Claude Oswald

 

(*)

158 : Orscholz - Luxemburg.

170 : Filsdorf - Dalheim - Luxemburg.

177 : Remich - Erpeldange - Mondorf - Luxemburg.

315 : Perl - Nennig - Luxemburg

 

 

 

Warten auf die Schnelltram

Neues Transportmittel soll die dicht besiedelten Nordviertel von Esch mit der Hauptstadt verbinden

 

Von Nicolas Anen

 

Esch/Alzette. In Zukunft könnte Belval auf direktem Schienenweg mit Kirchberg und sogar eventuell mit dem Flughafen Findel verbunden werden. Dies zumindest, wenn die Schnelltram, die um 2035 Esch mit der Hauptstadt verbinden soll, Realität wird.

 

In der vergangenen Sassenheimer Gemeinderatssitzung wurde bekannt, dass eine Endstation der Schnelltram in Beles, unweit des Rathauses, errichtet werden könnte. In Luxemburg soll der Anschluss an das dortige Tramnetz erfolgen.


Eine genaue Streckenführung gibt es derzeit aber noch nicht, erklärt Frank Vansteenkiste, Verwaltungsratspräsident der Entwicklungsgesellschaft Agora und hoher Beamter im Mobilitätsministerium, im Gespräch mit dem LW. Derzeit steht die Strecke lediglich für das Areal des früheren Industriegeländes Esch/Schifflingen fest, wo sie Vorgabe für die Urbanistenmannschaften war, die vergangene Woche Pläne für die Brache entworfen haben.


Fest steht auch, dass die Tramstrecke längs der A 4, voraussichtlich auf östlicher Seite, von der Cloche d'Or bis Foetz verkehren soll. Derzeit führt die Straßenbauverwaltung technische Studien durch. „Idealerweise würde auch der schnelle Fahrradweg, der Esch mit Luxemburg verbinden soll, daneben entstehen“, so Frank Vansteenkiste.

 

P&R in Foetz

 

Wo genau die Tram in der Hauptstadt abfährt und in Foetz ankommt, ist noch nicht gewusst. Dafür steht fest, dass in Foetz eine Umsteigeplattform für Tram, Bus und Auto entstehen soll. Denkbar sei ein Parkhaus, ein P&R, das während der Woche von Pendlern und am Wochenende von Kunden der dort ansässigen Geschäfte genutzt werden könnte.

 

Wie der Anschluss von Foetz bis zum Areal Esch/Schifflingen aussehen soll, steht auch noch nicht fest. Die Strecke wird aber wohl nicht daran vorbeikommen, die A 13 überqueren zu müssen.

 

Vom ehemaligen Stahlwerksgelände aus soll die Strecke dann voraussichtlich über den Escher Boulevard Grande-Duchesse Charlotte geleitet werden, erklärt Frank Vansteenkiste weiter. Dieser sei breit genug, für eine Tramtrasse. Wiederum ein Fragezeichen steht hinter der Anbindung zum Kreisverkehr Raemerich. Hier müssten noch detaillierte Studien durchgeführt werden. Fest steht aber bereits, dass in Raemerich eine Umsteigeplattform mit Bus und Bus à haut niveau de service (BHNS), ähnlich dem Mettis in Metz, entstehen soll. Dies voraussichtlich auf dem Gelände des heutigen Parkplatzes.

 

Wie auf der Brache Schifflingen steht auch in Belval die Streckenführung zum Großteil fest. Eine Trasse war in den ursprünglichen Viertelplänen festgelegt worden. Diese führt am Square Mile, am künftigen Sportzentrum und am Lycée Bel-Val vorbei. Auch das sich im Bau befindende Viertel Belval-Sud wird angebunden, ehe die Tram, nahe dem Rathaus in Beles, zu ihrer Endstation gelangen soll.

 

Erst entlang der A 4

 

Wann die Tram aber in Beles ankommen wird, steht auf einem anderen Blatt. Prioritär werde sich jetzt auf den Teil zwischen Luxemburg und Foetz konzentriert, erklärt Frank Vansteenkiste: „Mit diesem Streckenabschnitt steht oder fällt das Projekt“, sagt er. Dort dürfte es nicht zu viele Halte- stellen geben, damit die Fahrtzeit attraktiv bleibe.

 

Denn Hauptziel der Schnelltram wird es sein, eine Alternative zur Escher Autobahn zu bilden. „Heute fahren zehn Buslinien auf der A 4“, zählt Frank Vansteenkiste auf. Und bleiben dort in den Spitzenstunden im Stau stecken. Insgesamt greifen derzeit etwa 5 500 Passagiere pro Tag darauf zurück.

 

Laut Prognosen des Ministeriums wird um das Jahr 2035 aber eine Kapazität von 20 000 Personen täglich im öffentlichen Transport auf der A 4 notwendig sein. „Das ist dann nicht mehr mit dem Bus zu machen“, erklärt Frank Vansteenkiste. Auch ein BHNS würde nicht ausreichen.

 

Modell wie in der Hauptstadt

 

Deshalb die Idee der Schnelltram. Die biete, neben großen Kapazitäten, den Vorteil, dass sie auch auf dem Tramschienennetz in der Hauptstadt weiterfahren könnte. Es handele sich um ein ähnliches Trammodell wie in der Hauptstadt, erklärt Vansteenkiste. Nur etwas größer und mit einer Maximalgeschwindigkeit von 100 km/h. „Ziel ist es, dass ein Finanzierungsgesetz vor Ende der Legislaturperiode umgesetzt wird“, so Frank Vansteenkiste noch.

 

Richtig schnell fahren würde die Tram aber nur auf dem Streckenstück zwischen Foetz und Luxemburg. Südlich von Foetz würde sie, wie in der Hauptstadt, in einem urbanen Umfeld mit vielen Haltestellen eingesetzt. Dies würde es ermöglichen, die dicht besiedelten Viertel im Norden der Stadt Esch anzubinden. Dies von Esch/Schifflingen, über Lallingen, die Nonnewisen bis hin nach Belval. Dieser Teil soll aber erst in einer späteren Phase realisiert werden.

 

Die geplante Busspur entlang der A 4 ist mit dem Projekt der Schnelltram nicht gestorben. Sie könnte als provisorische Lösung, bis zur Einweihung der Schnelltram, dienen. Denn bis 2035 werden Autofahrer sicherlich noch viele Stunden im Stau auf der A 4 verbringen.

Luxemburger Wort vom Samstag, 13. April 2019, Seite 38

 

 

Kommentar : Vielleicht sollte man lieber gleich auf die geplante Mogelpackung "Superbus" verzichten und stattdessen eine anständige "Minettstram" bauen.

 

Claude Oswald

 

 

 

 

Mit der Schnelltram nach Beles

 

Beim Gemeindehaus könnte eine Endstation für das neue Transportmittel errichtet werden

 

Von Pierre Mousel

Beles. Die Ortschaft Beles soll bis spätestens 2035 mit einer schnellen Tram an die Hauptstadt angebunden sein. Zu Beginn der gestrigen Sitzung des Gemeinderats Sassenheim berichtete Bürgermeister Georges Engel (LSAP) von einer diesbezüglichen Unterredung mit Mobilitätsminister François Bausch. Die Tram soll sich aus Richtung Luxemburg kommend in Foetz gabeln. Ein Trasse soll dann nach Esch/Alzette und Schifflingen und eine zweite Trasse über Belval nach Beles zum Gemeindehaus als Endstation führen. Es handele sich dabei um mittelfristige Planungsperspektiven, so Georges Engel.

In Zukunft könnte beim Rathaus in Beles die Tram ankommen. Gestern wurden den Räten in besagtem Gebäude die diesbezüglichen Pläne knapp erläutert.

Foto: Pierre Mousel

(Luxemburger Wort, 23. März 2019)

Kommentar : Hoffentlech dann awer net den Tram vu Luxtram, mä eppes Besseres, wat méi Komfort ubitt. A virun allem och fir d'Mataarbechter, wënschen ech mer e bessere Statut.

Claude Oswald

 

 

Im Regen stehen gelassen
Kaum Witterungsschutz für Kunden des öffentlichen Verkehrsnetzes an den Haltestellen


 

Die Überdachung der Umsteigeplattform am Rond-point Serra in Kirchberg bezeichnet der Autor des Leserbriefs als unnütz, weil sie als Regen- und Windfang nichts tauge. (FOTO: GERRY HUBERTY)

 

Wieso lässt man in Luxusburg den Kunden des öffentlichen Verkehrsnetzes bei der neuen Tram im Regen umsteigen? Bei eingehender Analyse der vielgepriesenen Umsteigeplattformen entlang der aktuellen Tramtrasse fällt auf, dass das Umsteigen für den Kunden von Bahn, Tram und Bus nicht trockenen Fußes vonstatten geht. Wieso gibt es keine adäquaten Überdachungen, damit man das vermaledeite Umsteigen wenigstens trocken übersteht?

 
Beginnen wir an der Umsteigeplattform am Sternenplatz. Von der Tram zu den Bussen, verteilt auf fünf Quais (1, 2A, 2B, 3 und 4), kommt man nicht umhin, bei regnerischem Wetter, nass zu werden. Von Bus zu Bus natürlich auch. Dass es am Sternenplatz noch (!) keine bessere Umsteigeinfrastruktur gibt, kann man damit begründen, dass das Amenagierungskonzept noch nicht steht und zurzeit alles ein Provisorium ist. Da habt Ihr im Moment aber mal wieder Glück gehabt, Ihr, die Verantwortlichen!


An der nächsten Umsteigeplattform, Rout Bréck-Pafendall, sieht es schon anders aus mit dem Provisorium. Hier hat es ein Jahr lang gedauert, bis man an der Bushaltestelle in Richtung Stadt auf die Trennmauer mit der Tram ein Dach von ein paar Metern Länge montiert hat. Seit die Tram nicht mehr dort ihre Endhaltestelle hat und weiter in Richtung Limpertsberg fährt (seit dem 27. Juli 2018), müssen nicht mehr so viele Tram- bzw. Buskunden an dieser Haltestelle umsteigen. Das Dach wäre eben schon seit dem 10. Dezember 2017 sehr nötig gewesen. Warum eine große Überdachung vom Funiculaire zur Tram und wenigstens zu einer der Bushaltestellen nicht geplant und nicht schon gebaut wurde, ist unverständlich. Dass die Infrastruktur unkomplett ist an diesem „Pôle d’échanges“, haben die Ehrengäste bei der Einweihung miterlebt, als der Schneesturm bis ins Funiculaire-Gebäude hinein wütete. Sogar auf den Zugquais kann man beim Warten an vier Stellen nass werden. Dort sind nämlich zwei verschiedene Dachkonstruktionen nicht bündig miteinander verbunden.


Doch wieder zurück nach oben. Dass der Mittelbahnsteig für die Tram an dieser Stelle eine Farce darstellt, sei hier nur am Rande bemerkt. Man muss für beide Richtungen zum Funiculaire über die Tramgleise laufen, in der Gefahr von der Tram überrollt zu werden. Und dies nur wegen des Fahrradwegs, der nördlich an der Tram vorbeiführt, um die ein- und aussteigenden Fahrgäste mit dem Rad nicht zu überfahren. Bei seitlichen Bahnsteigen wäre der Abstand zum Fahrradweg größer und sowieso hätte dieser mit der Signalisierung aus Richtung Kirchberg vor der Tramhaltestelle in einen gemischten Fuß- und Fahrradweg münden müssen. Zurück zum Thema Umsteigeplattformen. Die nächste liegt an der Luxexpo, am Rond-point Serra. Hier gibt es zwar ein Überdach in Form eines Dinosauriers, doch dieser ist sicher so erbost über seine Nutzlosigkeit, dass er sich quer über die Tramgleise gelegt hat und als Regen- und Windfang nichts taugt.


Komisch, im Sommer 2018 hat der zuständige Minister dem Unterzeichner noch über Facebook mitgeteilt, dass wenigstens Tramhäuschen errichtet werden. Vor den Wahlen wurde über das gleiche soziale Netzwerk sogar dem Unterzeichner bekannt gemacht, dass diese schon fast bestellt seien. Wen wundert’s, nach den Wahlen ist zu diesem Thema, trotz Nachfrage, Funkstille. Bis dato, steht man dort immer noch im Regen. Das Umsteigen von Tram zu Bus geht auch nicht ohne nass zu werden vonstatten. Zwischen der Tramhaltestelle und dem Gebäude des Busbahnhofs klafft eine riesige Lücke im Himmel, ohne Überdachung. Wenn dann mal das Parkhaus in besagtem Gebäude fertig wird, werden auch die Autofahrer nass, wenn sie zur Tram umsteigen müssen. Für diese Herrschaften wird sich dann aber sicher und souverän eine trockene Lösung finden.

 

Bei einer weiteren, zukünftigen Umsteigeplattform sieht man auf den Plänen und Bildern schon einen kleinen Fortschritt. Dies an der geplanten Haltestelle Héienhaff, kurz vor dem Flughafengebäude gelegen. Hier sieht es so aus, als würde die Straßenbahn im P+R-Gebäude haltmachen, und die Autofahrer kommen trocken zu ihrem Fahrzeug. Bei den verschiedenen geplanten Busbahnhöfen sieht es zurzeit nicht nach Überdachung aus, also kann man sich als umsteigende Buskunden darauf verlassen, in der rauen Jahreszeit, nass zu werden.


Es stellt sich „finalement“ die Frage, wieso kann Luxemburg es nicht anders? Wieso ist der normale Kunde des öffentlichen Verkehrsnetzes immer das Stiefkind?

Und dabei bräuchten die Verantwortlichen sich nur mal im Ausland oder wenigstens im Internet schlauzumachen.

 

André Nagel,
Ernster

 

Luxemburger Wort vom Samstag, 2. März 2019, Seite 14

 

Kommentar : Herrn Nagel gebührt Dank und Anerkennung für seine Initiative und seine Zivilcourage. Solche Stellungnahmen müssten eigentlich von den Vereinen und Organisationen kommen, die sich angeblich um das Wohl der Fahrgäste sorgen. Ich denke da an erster Linie an die AÖT, aber auch an die Tram asbl.

 

Claude Oswald

 

 

 

 

Et gëtt elo eescht, sou d'Stater Buergermeeschtesch Lydie Polfer


Den 13. Mee ginn d'Aarbechte vun der Paräisser Plaz bis virun d'Gare un, wouduerch d'Busser net méi iwwert d'Nei Avenue erop fuere kënnen.

Vum Claudia Kollwelter (Radio)

 

 

"Et gëtt elo eescht", dat waren der Stater Buergermeeschtesch Lydie Polfer hir Wierder bei der Presentatioun vun der nächster Phas vum Tram-Chantier.

Den 13. Mee ginn d'Aarbechte vun der Paräisser Plaz bis virun d'Gare un, wouduerch d'Busser net méi iwwert d'Nei Avenue erop fuere kënnen. Déi ginn dann duerch d'Al Avenue deviéiert bis op d'Héicht vun der Paräisser Plaz, wou se dann erëm hire gewinnten Tracé fueren.

Nieft de Vëlosfuerer wäert donieft awer och fir den Auto sou munches changéieren.

Vum 12. Mee un nämlech wäert keen Auto méi duerch den éischten Deel vun der aler Avenue, also tëscht der rue du Fort Neipperg an der rue Jean Origer dierfe fueren. Fir d'Autoe gëtt deen Tronçon also zougemaach. Just d'Autoen an d'Camionen déi d'Geschäfter beliwweren, dierfen en contre-sense an deen Deel vun der aler Avenue era fueren.


Bis Enn 2020 soll den Tram da bis op d'Gare fueren.


Fir d'bi-direktional Vëlospiste an der aler Avenue ze amenagéieren, wäerten d'Parkplazen op dem Tracé verschwannen an och d'Beem mussen ewech geholl ginn.

 

(www.rtl.lu, 27.02.2019)

 

Kommentar :  Fir wéinst de Velosen d'Beem ewechzemaachen, fannen ech e staarkt Stéck. Do gesäit een, zu wat fir Widdersprëch déi gréng Ideologie féiere kann.

 

Claude Oswald 

 

 

 

Umsteigen am Héienhaff

Im Hinblick auf den Ausbau der Tramstrecke bis nach Findel entsteht ein weiterer Pôle d'échange

 

VON NADINE SCHARTZ


Der Autobahnverteiler Senningerberg ist dem wachsenden Verkehr längst nicht mehr gewachsen. Mit der Erweiterung der Tramstrecke in Richtung Flughafen soll auch in diesem Bereich für Entlastung gesorgt und ein Teil des Verkehrs aufgefangen werden.


Autofahrer, die aus dem Osten des Landes in Richtung Luxemburg-Stadt fahren, kennen das Problem nur allzu gut. Insbesondere zu Spitzenzeiten staut es von der Montée de Munsbach bis zur Ausfahrt Kirchberg. Rund um den Autobahnverteiler Senningerberg stockt der Verkehr mehr und mehr. Die Ausfahrten in diesem Bereich sind mitunter dermaßen überlastet, dass sich ein Rückstau auf die Autobahn A 1 bildet. Mit dem Ausbau der Tramstrecke in Richtung Findel sollen in den kommenden Jahren einige Maßnahmen unternommen werden, um den Verkehrsfluss zu verbessern und gleichzeitig neuen Parkraum zu schaffen.

 

In diesem Sinne waren denn auch die Umgestaltung des Autobahnverteilers, die Verwirklichung des Pôle d'échange Héienhaff und des Boulevard Héienhaff ein Thema in der jüngsten Chamberdebatte über die Finanzierung der großen Infrastrukturprojekte. Vorhaben, die der Öffentlichkeit – zumindest den Einwohnern der Gemeinde Niederanven – bereits im Detail in einer Informationsversammlung vorgestellt worden waren (das LW berichtete).

 

„Der Autobahnverteiler Senningerberg ist dem derzeitigen Verkehr nicht mehr angepasst“, hatte der Abgeordnete Carlo Back (Déi Gréng) während seiner Intervention in der Abgeordnetenkammer betont. Dementsprechend soll sich in diesem Bereich einiges ändern. Während unter anderem die Auffahrten im Süden per Ampeln geregelt werden sollen, wird die Ausfahrt von der A 1 in Richtung Aérogare auf vier Spuren ausgeweitet. Vom Kreisverkehr Cargo Center wird ein Bypass in Richtung Héienhaff geschaffen, wobei unter anderem ein neuer, 115 Meter langer Übergang über die Autobahn entstehen wird.

 

Im Zuge des Ausbaus der Tramstrecke von der Luxexpo in Richtung Flughafen wird eine neue Brücke über die Autobahn gebaut. Von dort führt die Strecke zuerst entlang der Autobahn bis hin zum geplanten Pôle d'échange Héienhaff – der unter anderem über drei Busbahnhöfe und einen Halteplatz für Busse verfügen wird. Die Straßenbahn wird dann das siebenstöckige Parkhaus, das auf einer Gesamtfläche von 22 000 Quadratmetern Raum für 3 700 Stellplätze bietet, im Erdgeschoss durchqueren.

Die Fahrt von der Luxexpo entlang der A 1 bis zum Park & Ride Héienhaff dürfte übrigens fünf Minuten und 40 Sekunden dauern. Vom Pôle d'échange wird die Tram schließlich binnen drei Minuten zur nächsten Haltestelle am Flughafen gelangen. Die Route wird dafür über den neuen Boulevard Höhenhof fortgesetzt. Neben den Tramgleisen sind dort zwei Spuren für Autos sowie zwei breite Gehwege, die sich Fußgänger und Radfahrer teilen werden, vorgesehen. Von diesem Boulevard aus wird denn auch eine Verbindungsstraße zu der sich derzeit im Bau befindenden Casa Ferrero in Findel geschaffen.


Neun Bauphasen

 

Gleichzeitig wird aber auch die Nationalstraße N 1 entlang des Golfplatzes von derzeit zwei auf vier Spuren ausgebaut. Neben diversen Grünstreifen werden dort eine Busspur in Richtung Aérogare eingerichtet sowie die Anbindung an den Boulevard Höhenhof und an den Fahrradweg PC 2 geschaffen.

 

Nach den derzeitigen Planungen sollen die Arbeiten in neun Phasen durchgeführt werden, angefangen beim Bau der neuen Verbindungsstraße und einem Teil des neuen Boulevard Héienhaff. Ein Zeitrahmen, wann die Arbeiten aufgenommen werden, sei laut dem Pressesprecher der Straßenbauverwaltung, Ralph Di Marco, bis dato noch nicht gewusst.

 

Jüngsten Angaben zufolge dürfte die Tramstrecke zwischen der Luxexpo in Kirchberg und dem Flughafen wohl erst im Jahre 2022 – und nicht wie ursprünglich vorgesehen im Jahre 2021 – fertiggestellt sein.

 


 

An der Umschlagplattform Héienhaff wird ein Parkhaus mit 3 700 Stellplätzen gebaut. Voraussichtlich 2022 können Autofahrer und Buspassagiere dort auf die Tram umsteigen. Wann die Arbeiten für dieses Vorhaben aufgenommen werden, ist noch nicht gewusst. (GRAFIK: STRASSENBAUVERWALTUNG)

 

Luxemburger Wort vom Freitag, 15. Februar 2019, Seite 20

 

 

 

Ladenschluss bis 2020

 

In Howald wird sich im Hinblick auf die Straßenbahn so einiges ändern


Howald. Mit der Erweiterung der Tramstrecke kommt es in Howald zu einer größeren städtebaulichen Umgestaltung. Auch für die entlang der Rue des Scillas angesiedelten Firmen und Geschäfte hat die Ankunft der Straßenbahn teilweise Konsequenzen. Einige müssen sich anpassen, andere werden wegziehen (das LW berichtete). Wie „L'Essentiel“ gestern meldete, gibt es inzwischen auch ein Stichdatum: Die Läden des dortigen „Retail Park“ sollen bis Mitte 2020 schließen, stattdessen sei in diesem Bereich ein neues Projekt mit Wohnungen, Büros und Geschäften geplant.


Besagte Aktivitätszone gibt es seit 1999, im Jahr 2014 wurde sie von der belgischen Investorengesellschaft Baltisse aufgekauft. Im Hinblick auf die Straßenbahn wird die Rue des Scillas nun verbreitert und zu einem urbanistischen Boulevard ausgebaut. Von diesem aus wird die Tram späterhin, voraussichtlich 2022, nach rechts in Richtung des neuen Pôle d'échange Howald abbiegen. Die Strecke verläuft dabei zum Teil über das Areal des Gewerbegebiets sowie das Nachbargelände, auf dem sich zurzeit ein weiterer Gewerbebau befindet. Von der Gare Howald aus wird die Tram anschließend weiter in das neue Viertel Ban de Gasperich und schließlich nach Cloche d'Or fahren. DL

 

 

Die Rue des Scillas wird zu einem breiteren Boulevard umgebaut. Das Grill-Restaurant und die dahinter gelegenen Geschäfte werden weichen, stattdessen ist ein neues Projekt geplant. (FOTO: CHRIS KARABA)

 

Luxemburger Wort vom Freitag, 15. Februar 2019, Seite 20

 

 

 

 

Orientierungsdebatte über teure Infrastrukturprojekte

 

Insgesamt 33 Großprojekte plant das Ministerium für Mobilität und öffentliche Bauten. Zur Finanzierung dieser Vorhaben findet heute eine erste Debatte in der Chamber statt.


Lange Staus, überfüllte Busse, Verspätungen im Zugnetz. Die Liste der Defizite im luxemburgischen Verkehrswesen ist lang. Um dem entgegenzuwirken, legte der Regierungsrat einen umfangreichen Katalog an Infrastrukturmaßnahmen vor. Insgesamt sind 33 große Projekte geplant, die sich vor allem, aber nicht nur, mit der Mobilitätsfrage beschäftigen. Da die Finanzierung aller Vorhaben, die die 10-Millionen-Euro-Marke überschreiten, vom Parlament gebilligt werden muss, befasst sich die Chamber heute in einer entsprechenden Orientierungsdebatte mit den Plänen.


Öffentlicher Verkehr im Mittelpunkt


Zu den größten Projekten gehören beispielsweise der Ausbau der Autobahnen A3 und A4 von aktuell jeweils vier auf sechs Fahrbahnen, mit einer Bevorzugung von Fahrgemeinschaften und Bussen, sowie der Bau neuer Umgehungsstraßen zur Entlastung der Ortskerne, so beispielsweise in Echternach und in Dippach. Auch soll dem Busverkehr mehr Platz eingeräumt werden, so beispielsweise mittels einer eigenen Busspur auf der A7 zwischen Waldhaff und Kirchberg sowie auf der N11 zwischen Waldhaff und Gonderingen. Die Verbreiterung der Passerelle Viaduc zwischen dem Bahnhofsviertel und dem Stadtzentrum in der Hauptstadt, die die Schaffung einer Busspur und eines breiten Radwegs vorsieht, befindet sich bereits im Bau.

 

Zudem soll der Ausbau des Tramnetzes vorangetrieben werden. So ist die Verlängerung der aktuellen Trasse von den Expohallen auf dem Kirchberg bis hin zum Flughafen Findel sowie der Bau eines neuen Streckenabschnitts entlang der Route d’Arlon geplant. Auch der Bahnhof der Hauptstadt, der um zwei Bahnsteige erweitert wird, soll künftig per Tram erreichbar sein. Das Projekt der schnellen Tramlinie, welche in Zukunft Luxemburg-Stadt mit dem Süden des Landes verbinden soll, findet auch bereits Platz in den aktuellen Plänen.

 

Weitere Auffangparkplätze geplant  

Am Héihenhaff soll währenddessen eine neue Umschlagplattform entstehen. Hier soll neben der Haltestelle für die Tram auch ein Busbahnhof sowie ein siebenstöckiges Parkhaus, das 4.000 Autos Platz bietet, entstehen. Im Zuge dieser Maßnahmen soll auch das Autobahnkreuz in Senningerberg rundum erneuert werden, um den zunehmenden Verkehr besser bewältigen zu können.

 

Eines der kostspieligsten Vorhaben befindet sich derweil in Howald. Dort soll der Bahnhof zu einem wichtigen Verkehrsknoten ausgebaut werden, der sowohl an das Bus-und Bahn- als auch ans Tramnetz angebunden wird. Zudem sollen hier ein neues Parkhaus für Fahrräder sowie ein Bürogebäude entstehen. Das gesamte Vorhaben soll rund 36 Millionen Euro kosten.

 

 

Neuer Kontrollturm und neue Klassensäle 

Auch beinhaltet der Projektkatalog den Bau eines neuen Kontrollturms am Flughafen Findel. Neben den Verkehrsprojekten sind auch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur geplant, so beispielsweise in den Ausbau des Lycée Technique d’Esch-sur-Alzette, das unter anderem neue Klassensäle und ein Cybercafé bekommt, sowie der Ecole européenne auf dem Kirchberg. Auch die Renovierung des Jugendheims in Dreiborn ist geplant. Des Weiteren sehen die vorgelegten Pläne einen Ausbau des Luxembourg Institute of Health (LIH) vor. Zudem ist die Erweiterung und Renovierung des Sitzes der Steuerverwaltung auf dem Boulevard Roosevelt in Luxemburg-Stadt geplant. Das Gebäude sei zu klein und erfülle nicht mehr die aktuellen Standards, heißt es in dem Vorhaben des Ministeriums.

 

(www.wort.lu, 12. Februar 2019)

 

 

 

 

 

Mit der Tram zum Flughafen

Während die Tram sich ihren Weg langsam von der Place de l'Etoile in Richtung Bahnhof bahnt, laufen die Planungen für die Erweiterung der Strecke von der Luxexpo bis zum Flughafen Findel. Ein Vorhaben, das den Bürgern der Gemeinde Niederanven nun präsentiert wurde.

Veranstaltet eine Gemeinde eine Informationsversammlung, hält sich das Interesse der Bürger meistens in Grenzen. Es sei denn es handelt sich dabei um ein Thema, das viele Fragen aufwirft oder die Einwohner selbst betrifft. So etwa am Mittwochabend in Niederanven, wo der Tramausbau von der Luxexpo bis zum Flughafen Findel im Fokus stand. Gleich mehrmals mussten zusätzliche Stühle im Kulturzentrum „Am Sand“ aufgestellt werden, damit auch jeder Interessierte einen Sitzplatz zur Verfügung hatte.

Denn auch in Niederanven – wie in anderen Nachbargemeinden der Stadt Luxemburg – ist der Wunsch groß, dass die Tram irgendwann bis über die derzeit geplante Strecke von Cloche d'Or zum Flughafen hinaus fährt.

Bevor dieser Wunsch allerdings Realität werden kann, muss jedoch zuerst der Abschnitt zwischen der Luxexpo in Kirchberg in Richtung Flughafen Findel realisiert werden – was voraussichtlich nicht wie noch im vergangenen Jahr angekündigt im Jahre 2021, sondern erst 2022 der Fall sein soll, wie Luxtram-General André Von der Marck erklärte.

Zur Erinnerung: Nach dem Ausbau dieser Strecke wird die Straßenbahn über 3,9 Kilometer von den Ausstellungshallen über eine neue Brücke bis zum Flughafen fahren. Danach führt die Strecke zuerst entlang der Autobahn A1, um dann über den neuen Pôle d'échange Héihenhaff – wo sich die erste Haltestelle befindet – bis zum nächsten Halt am Flughafen zu gelangen.

Bis es jedoch so weit ist, muss noch einiges geschehen, wie Robert Biel von der Straßenbauverwaltung unterstrich. So muss etwa am Autobahnkreuz auf der A1 ein Anschluss an den bestehenden Kreisverkehr am Flughafen auf der Nationalstraße N1 geschaffen werden. Dabei wird diese Straße entlang des Golfplatzes von derzeit zwei auf vier Spuren ausgebaut und über eine Busspur sowie eine Fahrradspur verfügen. „Das Ganze soll aussehen wie ein moderner Boulevard mit Grünstreifen in der Mitte“, so Biel.

4.000 Stellplätze und eine Haltestelle im Innenbereich

Darüber hinaus wird dort eine Anbindung an den geplanten Boulevard Höhenhof realisiert, auf dem unter anderem die Tramgleise sowie breite Gehwege, die genügend Platz für Fußgänger und Radfahrer bieten, vorgesehen sind. Daneben soll an diesem Boulevard eine neue Verbindungsstraße an der sich derzeit im Bau befindenden Casa Ferrero in Findel entstehen.

Gleichzeitig wird das Autobahnkreuz Senningerberg komplett umgebaut, um den Verkehrsfluss auch in diesem Bereich zu verbessern.

Eine bedeutende Rolle wird dabei die Umschlagplattform Héihenhaff mit drei Busbahnhöfen spielen. Entlang der Autobahn entsteht unter anderem ein siebenstöckiges Parkhaus, das auf einer Gesamtfläche von 22.000 Quadratmetern Platz für 4.000 Autos bietet. „Damit können wir bereits dort eine Großzahl jener Fahrzeuge auffangen, die aus Richtung Trier kommen“, erklärte Robert Biel.

Auf die Anmerkung eines Bürgers, dass dafür längst nicht genügend Parkplätze vorgesehen seien, unterstrich Biel, dass man ein zusätzliches Parkhaus an der Grenze in Wasserbillig plane. Ein Projekt, das allerdings auch schon einen langen Bart hat. Erstmals war nämlich schon im Jahre 2011 von einem Ausbau auf dem aktuellen Park & Ride Mesenich die Rede, später hieß es, dass dort bis 2018 insgesamt 500 zusätzliche und bis zum Jahr 2020 weitere 739 Stellplätze geschaffen würden. Aktuellen Planungen zufolge werden die Arbeiten wohl erst im Jahre 2023 aufgenommen.

In drei Minuten vom Héihenhaff bis zum Flughafen

Doch zurück zur Umschlagplattform Héihenhaff: Wenn die Tram erst einmal von der Luxexpo über die neue Brücke und entlang der A1 fährt, wird sie in das Parkhaus geleitet, wo sich im Innenbereich eine Haltestelle befinden wird. Eine Fahrt, die fünf Minuten und 40 Sekunden dauern soll. Von dort soll die Strecke während circa drei Minuten über den neuen Boulevard Höhenhof bis zur nächsten Haltestelle am Flughafen fortgesetzt werden.

Die Arbeiten sollen in insgesamt neuen Phasen durchgeführt werden, angefangen beim Bau der neuen Verbindungsstraße und einem Teil des neuen Boulevard Höhenhof. Laut Robert Biel könnten einzelne Etappen auch parallel durchgeführt werden, damit die Arbeiten zügig voranschreiten könnten.

Zwischen den Ausstellungshallen und der Aérogare werden dann fünf Tramfahrzeuge verkehren. Derzeit verfügt Luxtram insgesamt über neun Wagen, der zehnte soll, laut General André Van der Marck, um den 18. März geliefert werden. Dieser wird allerdings nicht wie seine Vorgänger im spanischen Saragossa gebaut, sondern in einem französischen Werk des Herstellers CAF.

(www.wort.lu, 31.01.2019)

 

 

 

 

 

Arcelor Mittal

Tramsschinne fir Ausbau kommen aus dem Wierk vu Rodange

Deemnächst kommen d'Schinne fir den Ausbau vum Tram aus Lëtzebuerg. Dat sot de Responsable vun ArcelorMittal Lëtzebuerg um Neijoerschpatt fir d'Press.

Vum Nadine Gautier (Radio), Pierre Weimerskirch (Télé), DW (RTL.lu)

 

Am Wierk zu Rodange ginn d'Tramsschinnen an Zukunft produzéiert, sou de Roland Bastian. Bei enger éischter Ausschreiwung vu Luxtram gouf British Steel zréckbehalen fir d'Schinnen ze produzéieren.

Elo deemnächst ännert dat awer an et sinn da Rodanger Schinnen, iwwert déi den Tram fiert, dat vun der Stäreplaz bis op d'Gare. Fir all weideren Ausbau gëtt et nees eng nei Ausschreiwung. (...)

 

(www.rtl.lu, 29. Januar 2019)

 

 

 

Gratis fahren mit Bahn und Bus

 

Während der Öffentliche Transport im Ausland einen Preis hat, werden die braven Luxemburger ab 1. März 2020 gratis fahren dürfen, solange sie die heimatliche Scholle nicht verlassen. Ob es dem ÖPNV tatsächlich gelingen wird, des Luxemburgers liebstes Kind - das Auto - vom Thron zu stürzen, muss die Praxis zeigen.

 

Im Luxemburger Wort kann man hierzu lesen :

 

(boy/jt/DL/dpa) - Vom 1. März 2020 an sind in ganz Luxemburg Bahn, Bus und Tram für die Benutzer kostenlos. Dies teilte Mobilitätsminister François Bausch am Montag bei einer Pressekonferenz mit (der Liveticker zum Nachlesen). „Es handelt sich um die Kirsche auf dem Kuchen einer umfassenden Verkehrsstrategie“, sagte der Politiker von Déi Gréng zur Einführung des kostenlosen öffentlichen Verkehrs im Großherzogtum.

Was bedeutet der "Nulltarif" in Bus, Bahn und Tram konkret?
  
- Der Gratis-ÖT betrifft CFL, Luxtram, RGTR, TICE und auch die AVL der Stadt Luxemburg. Letzteres bestätigte Stadtbürgermeisterin Lydie Polfer dem "Luxemburger  Wort" auf Nachfrage. Zwar müssten noch einige Details geklärt werden - dass die Stadt Luxemburg sich an dem Vorhaben beteiligen wird, stehe aber außer Frage. Zunächst war unklar, ob das Gratis-Angebot auch für die städtischen Busse gelten wird.
- Theoretisch ist es nämlich denkbar, dass eine Gemeinde ihren kommunalen Transport weiter kostenpflichtig lässt.  
- Die Fahrscheine in der 2. Klasse werden komplett abgeschafft, die 1. Klasse in den Zügen bleibt jedoch kostenpflichtig.
- Gratisfahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind nur auf Luxemburger Boden möglich. Grenzgänger müssen demnach ihre Fahrt bis zur Grenze selbst zahlen, allerdings sollen die Abo-Preise gesenkt werden.
- Bis zur Umsetzung des kostenlosen öffentlichen Nahverkehrs (und darüber hinaus) sollen weitere Investitionen in das Bahn- und Busnetz getätigt werden.
- Die "M-Kaart" bleibt bestehen. Sie wird unter anderem noch für die M-Box (Fahrräder) oder für Park-and-Ride benötigt. 
- Die völlige Kostenfreiheit der öffentlichen Verkehrsmittel kostet den Staat zusätzlich rund 41 Millionen Euro pro Jahr.   
- Laut Bausch wird es zu keinem Stellenabbau bei den Verkehrsbetrieben kommen. Kontrolleure und Ticketverkäufer sollen andere Aufgaben erhalten.

 

(www.wort.lu, 21.01.2019)

 

 

 

 

 

Im September 2021 mit der Tram nach Bonneweg

 

 

Er ist einer der heiklen Streckenabschnitte bei der Trambaustelle: der Pont Buchler, der am Rande des Bahnhofs über die Gleise nach Bonneweg führt. Am Dienstag sind die Arbeiten zur Erneuerung der Brücke angelaufen.


Im Dezember 2020 fährt die Tram von der Stäreplaz bis zum Hauptbahnhof, im September 2021 weiter über den Pont Buchler und die neue N3 zum Lycée und Pôle d'échange Bonneweg: Dies gab Infrastrukturminister François Bausch am Dienstag bei der Vorstellung einer nächsten, bedeutenden Etappe der Trambaustelle bekannt.

Bei besagter Etappe handelt es sich nämlich um die Erneuerung des 1994 errichteten Pont Buchler, der von der Place de la Gare aus über die Zuggleise nach Bonneweg führt. Im Hinblick auf die Straßenbahn sind umfangreiche Arbeiten vonnöten, die Brücke wird verbreitert und um einen Fahrradweg sowie mehrere Fahrbahnen erweitert.

 

Am Dienstag sind die Arbeiten angelaufen, insgesamt sollen sie zwei Jahre, bis 2021, in Anspruch nehmen. An den zwei ersten Wochenenden im März wird zunächst die Südseite des Pont Buchler abgerissen und erneuert, anschließend geht es auf die Nordseite.

"Schwierigster Teil" des Tramprojektes

Wie Minister Bausch am Dienstag erklärte, handelt es sich bei der Pont-Buchler-Baustelle um "den schwierigsten Teil des gesamten Projektes". Nicht nur befinde sich die Brücke im Herzen der Hauptstadt, sondern noch dazu im Herzen des Eisenbahnnetzes, was mit diversen Einschränkungen einhergeht. Dies umso mehr, als es mit dem Ausbau der Gare centrale zurzeit noch eine weitere Großbaustelle am Hauptbahnhof gibt.

 

Während der Arbeiten am Pont Buchler wird es denn auch zu rund 60 kurzzeitigen und 13 längerfristigen Gleissperrungen kommen.  Aus diesem Grund habe man die Baustelle im Vorfeld lange und eingehend mit den Verantwortlichen der CFL planen und koordinieren müssen, erklärte Robert Biel von der Straßenbauverwaltung.

Neben den Zugpassagieren müssen auch Fußgänger mit Einschränkungen rechnen. Für Autofahrer und den Busverkehr fallen zeitweise Fahrspuren weg, allerdings bleibt der Zugang zur Brücke auch während der Arbeiten jederzeit bestehen.


Nach dem Pont Buchler auf die neue N3

Anfang 2021 sollte der Pont Buchler dann für die Zukunft - mit der Tram - gewappnet sein. Läuft alles nach Plan, so fährt die Straßenbahn dann ab September 2021 auf Bonneweger Seite über die neu zu errichtende N3 zum Pôle d'échange beim Lycée Bonnevoie. Die neue Nationalstraße N3 soll die Route de Thionville als Hauptverkehrsachse ersetzen und wird nicht weit von den Gleisen entfernt, am Centre de remisage der CFL entlang, errichtet. Nach ihrer Fertigstellung kann die Route de Thionville dann einen verkehrsberuhigenden Rückbau erfahren.

In einer späteren Phase geht es für die Tram dann vom Lyzeum in Bonneweg aus weiter nach Howald. Dort verläuft die Tramstrecke durch die Rue des Scillas, die ebenfalls noch ausgebaut werden muss, über die Gare Howald in den Ban de Gasperich und schließlich weiter bis zur Endhaltestelle beim neuen Fußballstadion.

 

Diane Lecorsais, www.wort.lu

Dienstag, den 15. Januar 2019